Anti-Aging-Massnahmen

In Presse, Funk und Fernsehen ist der Begriff „Antiaging-Medizin“ ein vielbenutztes Schlagwort, das von allerlei unseriösen aber auch seriösen Stimmen, d.h. Pharmaindustrie, Ärzten, Drogerien, Apotheken, paramedizinischen Verbänden etc. ausgeweitet wird.

Wissenschaftlich sinnvoll gedeutet, soll die Antiaging-Medizin ermöglichen:

  • schädigende Wirkungen auf den Körper, die mit einer verfrühten Zellalterung (damit dem Erliegen von Stoffwechselprozessen) und in letzter Konsequenz einem Verlust der Aktivität, Belastbarkeit und Lebensfreude einhergehen, zu erkennen und wenn möglich zu vermeiden
  • stoffwechselbedingte Ermüdung aufzuhalten um somit die Vitalität eines Menschen bis ins hohe Alter zu erhalten.

Geschichtlich betrachtet, erkennt man, dass erst unsere Generationen ein hohes Alter von statistisch durchschnittlich 73 bis 78 Jahren erreichen. Noch um die Jahrhundertwende war die durchschnittliche Lebenserwartung eines Neugeborenen etwa 60 Jahre, im 17. Jahrhundert betrug sie nur etwa 42 Jahre. Damals wurde durch große Seuchen wie Pest und Pocken, durch Kriege und Mangelernährung meistens kein Lebensalter erreicht, in dem Alterungsprozesse auf dem Niveau der einzelnen Zelle wesentlich zum Tragen kamen.

Leben bedeutet aber auch einen kontinuierlichen Alterungsprozess des Körpers- und damit jeder einzelnen Zelle. So ist jede Zelle im Körper -abhängig, zu welchem Organ sie gehört- auf eine bestimmte Anzahl von Zyklen vorprogrammiert, während derer sie im Leben regeneriert werden kann. Auf die Erhaltung der biochemischen Aktivität der Zelle und besonders auch die Anzahl der für sie möglichen Teilungsvorgänge nehmen etliche äußere Faktoren massiv Einfluss.

Es spielen hier z.B. hyperkalorische Ernährung, Nikotin und Alkoholkonsum, Stress, unzureichende Sauerstoffversorgung, mangelnde Bewegung etc. eine große Rolle.
Umgekehrt haben andere Mechanismen einen schützenden Effekt (ausreichender Schlaf, gesunde Bewegung, vernünftige Ernährung, überwiegender Verzicht auf Nikotin und Alkohol, ausreichende Nährstoffversorgung, Zuführung von Antioxidanzien, Mineralstoffen, Vitaminen und evtl. Hormonen).

Bereits heute aber erlaubt eine Betrachtung der Lebenssituation, der Ernährungsweise, der hormonalen Situation (-abhängig vom Alter), die Erstellung eines auf Sie persönlich zugeschnittenen Konzeptes zur Verlangsamung der vorgenannten Alterungsprozesse, um damit dem Organismus bis ins hohe Alter seine Lebensqualität, Dynamik und Lebensfreude zu erhalten.

Gerne beraten wir Sie gezielt zu diesem Themenkomplex und veranlassen die notwendigen Untersuchungen.