Osteoporose

Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung von beträchtlichem gesundheitlichen Gewicht. Das Damoklesschwert einer Mineralsalzminderung des Knochens und damit einhergehend vermehrten Brüchigkeit schwebt über jedem älter werdenden Menschen, wobei aber Frauen deutlich häufiger als Männer von Osteo-porose betroffen sind. Dieses Krankheitsbild wird interdisziplinär von Gynäkologen und Orthopäden behandelt.

Auch eine familiäre Häufung innerhalb bestimmter Familien ist nachgewiesen und Lebens-/Ernährungsgewohnheiten spielen eine weitere große Rolle. Desweiteren können Rauchen, Alkohol, Hormonstörungen, bestimmte Medikamente, ungenü-gende Bewegung etc. den Knochenstoffwechsel negativ beeinflussen.

Da die Osteoporose zunächst keine Beschwerden macht, bleibt sie häufig unerkannt, bis es zu dramatischen Problemen (z.B. Schenkelhalsfraktur o.ä.) kommt, die dann aber sofort mit erheblichen Kosten einerseits und langdauernder Rekonvaleszenz andererseits verbunden sind.
Die Folgen der Osteoporose spielen für unser Gesundheitssystem nach wie vor eine immens große Rolle und bedürfen dringend weiterer Vorbeugemaßnahmen und einer frühzeitigen Diagnostik. Bei länger andauernden Zyklusstörungen, insbesondere aber in den Wechseljahren sollte eine Untersuchung des Knochenstatus erfolgen, u.a. durch eine Messung der Knochendichte oder aber auch Analysen im Blut, welche Rückschlüsse auf den mineralischen Zustand und den Stoffwechsel des Knochens zulassen. Je nach Zustand kann man durch Mineralsalze, Calcitonine, Vitamin-Präparate, hormonelle Ergänzung uvm. sowie Ernährungsumstellung und gezielte Bewegungstherapie der Osteoporose vorbeugen, oder aber deren Verlauf verlangsamen und stoppen.

Gerne beraten wir Sie gezielt zu dieser Problematik und führen weitergehende Untersuchungen wie Knochendichtemessungen und Laboranalysen hierzu durch.