Regelstörungen

Die weibliche Regel sollte nach dem Lehrbuch einen 28 Tage-Zyklus bedeuten. Leider ist der Mensch aber keine Maschine, die von einer Quarzuhr gesteuert wird. So findet die klassische Regelblutung eben nicht immer alle vier Wochen statt, sondern unterliegt vielfachen Beeinflussungen. Stress, Gewichtsprobleme, Klimaveränderungen, Hormonschwankung, aber auch Schwangerschaft und die Einnahme hormoneller und auch nicht-hormoneller Präparate (wie z.B. Psycho-pharmaka) beeinflussen den Zyklus.

Kurzfristige Schwankungen sollten keine Bedeutung haben, wenn aber in mehreren Zyklen hintereinander Zwischenblutungen, Schmierblutungen, Schwankungen der Zyklusdauer oder ähnliches auftreten, sollte durch den Frauenarzt eine Ursachen-Abklärung erfolgen. Insbesondere ein längerfristiges Ausbleiben der Regelblutung bei jungen Frauen bedarf einer Therapie, da ansonsten Mangelerscheinungen durch das Fehlen der Östrogene entstehen könnten (z.B. Osteoporose).
Auch übermäßig starke Blutungen, die hervorgerufen sein können durch Polypen, Myome, Hormon-Schieflagen etc. bedürfen einer kurzfristigen Abklärung, da ansonsten eine Blutarmut entstehen kann und letztlich sind natürlich auch ernstzunehmende Erkrankungen als Ursache für Irregularitäten auszuschließen.

Wir bieten Ihnen als Ihr Gynäkologe durch die Untersuchung der weiblichen Genitalorgane, ggf. auch eine Hormonbestimmung im Blut, Ultraschall und weitere Diagnostiken eine sichere Abklärung der Ursache und können so die richtige Therapie für Sie einleiten.